St. Sebastianus Schützenbruderschaft Rödingen e. V. - gegründet 1433

 

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Impressum

 

Berichte aus dem Vereinsleben im Jahre 2012

Inhalt

21.01.2012: 1. Jahreshauptversammlung 2012 Gehe zu

04.03.2012 Bezirksmeisterschaften 2012 des Bezirksverbandes Jülich Gehe zu

16.03.2012 Frühjahrsdelegiertentagung: Bezirksbundesfest in Broich wird besonders Gehe zu

22.06.2012 Mit dem Ritterschwert Mann gegen Mann  Gehe zu

30.06.2012 Bezirksbundesschützenfest in Broich Gehe zu

30. Juni und 1. Juli Schützenfest St. Hubertus Welldorf  Gehe zu

13. bis 16. Juli 2012 Schützenfest in Rödingen Gehe zu

11.08.2012 Tradition wird in die Moderne übersetzt Gehe zu

19.08.2012 Große Freude im Kindergarten Rödingen Gehe zu


21.01.2012: Patronatstag und 1. Jahreshauptversammlung 2012

 

v.l.n.r.: Schießmeister Dieter Bongartz, Prinz Stephan Hompesch, König Thortsen Hompesch, Kaiserin Gertrud Reuter und Brudermeister Gebhard GerkenRödinger Schützen feierten ihren Patronatstag

Am 21. Januar 2012 feierte die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Rödingen ihren Patronatstag. Begonnen wurde das Fest mit dem Höhepunkt des Patronatstages, der hl. Messe zu Ehren des Schutzpatrons dem hl. Sebastianus sowie der Stifter der Bruderschaft Arnold Blankenheuer und der Eheleute Josefine und Michael Breuer. Nach der Messe lud die Bruderschaft ihre Mitglieder zum gemeinsamen Frühstück ins Leo Lange Haus ein. Bei einem reichhaltigen Frühstück, hergerichtet von den aktiven Schützenfrauen, wurde in gemütlicher Atmosphäre der Morgen verbracht.

Um 17.00 Uhr traf man sich dann zur 1. Jahreshauptversammlung.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Brudermeister Gebhard Gerken, dem Verlesen der Protokolle und dem Totengedenken, fuhr man mit dem Kassenbericht fort. Der 1. Kassierer Herbert Weber präsentierte den anwesenden Mitgliedern den Kassenbericht aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2011. Da es hierzu keine Fragen mehr gab, bat der 1. Brudermeister nun den Sprecher der Kassenprüfer zu Wort. Die Kassenprüfer bescheinigten der Versammlung eine tadellose Führung der Vereinskasse und baten somit um Entlastung des Vorstandes. Diesem wurde mehrheitlich, ohne Gegenstimme zugestimmt. Anschließend ließ man das Jahr 2011 noch einmal Revue passieren. Mit einer Diashow, gestaltet von den beiden Schriftführern Andrea Bongartz und Michael Gerken, konnte man sich nochmals an den Ereignissen des vergangenen Jahres erfreuen. Unter dem Punkt Aufnahme neuer Mitglieder bzw. Abmeldungen konnte man 13 neue Mitglieder begrüßen. Aufgrund von persönlicher Veränderungen, Umzug oder ähnliches hatten sich 4 Mitglieder abgemeldet. Anschließend berichteten die Schieß- und Schützenmeister aus der Welt des Schießsportes. Der 1. Brudermeister präsentierte danach den aktuellen Stand zu den Vorbereitungen zum Schützenfest 2012. Nun kam man zum letzten Punkt der Tagesordnung, dem Punkt „Verschiedenes“, unter dem diverse Themen angesprochen und diskutiert wurden. Nach dem Schlussgebet schloss der 1. Brudermeister die Versammlung gegen 20.00 Uhr.


04.03.2012 Bezirksmeisterschaften 2012 des Bezirksverbandes Jülich

Mehr Starter, aber SorgenDas mit reichlich Elektronik ausgestattete Leitungsteam hatte an den vier Wettkampftagen alle Hände voll zu tun (.v.l.): Wilfried Schorn, Hans Rennett, Karl-Heinz Wieland. Foto: Greven

Der wichtigste Wettbewerb der historischen Schützen im Bezirk Jülich ist zu Ende. Der Nachwuchs stellt den kleinsten Teilnehmerkreis.

Jülicher Land. Auf dem Schießstand in Schleiden wurden in diesem Jahr die Bezirksmeisterschaften der historischen Schützen des Verbandes Jülich ausgetragen. Es war zwar erfreulich festzustellen, dass die Gesamtzahl der teilnehmenden Schützen gegenüber den Vorjahren zugenommen hat. Dennoch ist es bedauerlich, dass gerade die jüngsten Schützen, die Schüler, den kleinsten Teilnehmerkreis stellten.

Bei den Rundenwettkämpfen sind Mannschaften von vier Bruderschaften am Start. Zu den Bezirksmeisterschaften erschienen aber nur die Schüler von St. Matthäus Pattern.

Zahlenmäßig wurden sie noch unterboten von den Jungschützen, die nur mit drei Schützen aus Rödingen am Start waren. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass es seit langem in dieser Freihandklasse keine Rundenwettkämpfe gibt.

Die von den Schützen in den einzelnen Klassen erzielten Ergebnisse können sich zwar durchaus sehen lassen. Allerdings erreichte niemand die maximale Ringzahl. Die besten Freihandschützen kamen aus Hoengen und gehören der Altersklasse an. Jeder der drei Mannschaftsteilnehmer überstieg die 280er-Marke. Bei den Damen II erzielte Ruth Schall aus Broich beachtliche 276 Ringe.

Konzentrations-Therapie

Im Auflage-Schießen war Renate Hirsch aus Rödingen mit 149 Ringen die Beste. Ihr folgten die beiden Altersklasse-Schützen Wolfgang Hilgers aus Schleiden und Klaus Ritzerfeld aus Aldenhoven mit je 148 Ringen.

Bezirksschießmeister Hans Rennett und Bezirksjungschützenmeister Wilfried Schorn, der mit Karl-Heinz Wieland und Ingo Prinzen zur Schießleitung gehörten, bedauerten ausdrücklich, dass gerade den Jüngsten nicht die Gelegenheit gegeben werde, sich mit Gleichaltrigen in dieser Sportart zu messen. Hierbei sei anzumerken, dass der gewissenhaft betriebene Schießsport allerbeste Konzentrations-Therapie darstelle, so die Verantwortlichen.

Übrigens hatte das Schießleiterteam an den vier Turniertagen alle Hände voll zu tun.

Es gelang ihm auch mit Hilfe von reichlich Elektronik, diesen wichtigsten Wettbewerb im Bezirksverband reibungslos und harmonisch abzuwickeln. (Lesen Sie auch Ergebnisse unten). (gre)

Schülerklasse-Auflage

Mannschaften: 1. St. Matthäus Pattern I 352(Kai-Detlef Timmer 131, Tim Meihsner 120, Philipp Flöhr 101) 2. Pattern II 350 ( Andreas Koch 135, Benjamin Sliwka 126, David Timmer 89).

Einzel: 1. Andreas Koch 135, 2. Kai-Detlef Timmer 131, 3. Benjamin Sliwka 126, 4. Tim Meihsner 120, 5. Philipp Flöhr 101, 6. David Timmer 89 (alle Pattern)

Damen II Auflage

Mannschaften: 1. St. Matthäus Pattern 421 (Elke Höppener 144, Helga Gunkel 139, Karin Böttcher 138)

Einzel: Renate Hirsch, Rödingen 149, 2. Petra Wehner, Hoengen 144, 3. Elke Höppener 144, 4. Helga Gunkel 139, 5. Karin Böttcher 138, 6. Gertrud Schorn 134 (alle Pattern).

Damen III Auflage

Einzel: 1. Margret Mommertz 145, 2. Ursula Merken 145 (beide Schleiden)3. Gabi Rennett, Welldorf 141, 4. Otti Erven, Schleiden 137.

Altersklasse Auflage

Mannschaften: 1. St. Nikolaus Schleiden 435 (Wolfgang Hilgers, Wilbert Buhs, Stefan Greven), 2. St. Josef Koslar 431 (Gerd Houben, Peter Esser, Günter Oellers),3. St. Sebastianus Hoengen 437 (Egidius Mennicken 147, Dietmar Grosser 145, Jürgen Fluhr 145).

Einzel: 1. Wolfgang Hilgers, Schleiden 148, 2. Klaus RItzerfeld, Aldenhoven 148, 3. Egidius Mennicken, Hoengen 147, 4. Gerd Houben, Koslar 146, 5.Friedrich Höppener, Pattern 145, 6. Dietmar Grosser, Hoengen145, 7. Jürgen Fluhr, Hoengen 145, 8.Wilbert Buhs, Schleiden 145, 9. Peter Esser, Koslar 144, 10. Paul-Willi Thelen, Schleiden 143.

Senioren Auflage

Mannschaften: 1. St. Sebastianus Aldenhoven 428 (Dieter Mingers 147, Resi Mingers 145, Karl-Heinz Wieland 136), 2. St. Sebastianus Rödingen 409 (Dieter Breuer 145, Konstantin Maaßen 138, Hansgerd Clemens 126).

Senioren I

Einzel: 1. Dieter Mingers 147, 2. Resi Mingers 145 (beide Aldenhoven), 3. Dieter Breuer, Rödingen 145, 4. Hans Lörken, Koslar 143, 5. Hans Rennett, Welldorfr 141, 6. Klaus Klören, Koslar 139, 7. Konstantin Maaßen, Rödingen 138, 8. Wilfried Schorn, Pattern 137, 9. Karl-Heinz Wieland, Aldenhoven 136, 10. Hans-Gerd Clemens, Rödingen 126.

Senioren II

Einzel: 1. Arnold Greven, Schleiden 145, 2. Peter Stickel, Pattern 139.

Senioren angestrichen

Mannschaften: 1. St. Nikolaus Schleiden 278 (Arnold Greven 95, 2. Margret Mommertz 93, Otti Erven 90), 2. St. Sebastianus Rödingen 265 (Dieter Breuer 99, Konstantin Maaßen 88, Hans-Gerd Clemens 78)

Senioren I Einzel: 1. Dieter Breuer, Rödingen 99, 2. Dieter Mingers, Aldenhoven 99, 3. Klaus Klören, Koslar 93, 4. Hans Lörken, Koslar 92, 5. Konstantin Maaßen, Rödingen 88, 6. Hans Rennett, Welldorf 87, 7. Wilfried Schorn, Pattern 80, 8. Hans-Gerd Clemens, Rödingen 78.

Senioren II: 1. Arnold Greven 95, 2. Margret Mommertz 93 (beide Schleiden), 3. Petzer Stickel, Pattern 91, 4. Otti Erven, Schleiden 90.

Freihandschießen

Jungschützen-Mannschaften: 1. St. Sebastianus Rödingen 724 (Michael Hirsch, Carina Gerken, Corinna Scheidemacher); Einzel: 1. Michael Hirsch 269, 2. Carina Gerken 234, 3. Corina Scheidemacher 221 (alle Rödingen).

Damen II-Mannschaften: 1. St. Sebastianus Broich 756 (Ruth Schall, Dagmar Crützen, Carola Schiffer)

Einzel: Ruth Schall 276, 2. Dagmar Crützen 242, 3. Carola Schiffer 238 (alle Broich)

Schützenklasse-Mannschaften: 1. St. Sebastianus Rödingen 799 (Thorsten Hompesch, Thomas Langen, Hans Hompesch) 2. St. Sebastianus Broich 789 (René Borowski, Hermann Schall, Wolfgang Schiffer), 3. St. Sebastianus Hoengen 767 (Frank Mennicken, Ralf Ramrath, Stefan Eitze).

Einzel: 1. Thorsten Hompesch 271, 2. Thomas Langen 269 (beide Rödingen), 3. René Borowski 266, 4. Hermann Schall 264 (beide Broich), 5. Frank Mennicken, Hoengen 264, 6. Hans Hompesch, Rödingen 259, 7. Wolfgang Schiffer, Broich 259, 8. Ralf Ramrath, Hoengen 256, 9. Stefan Kickartz, Pattern 255, 10. Richard von der Lohe, Pattern 251.

Altersklasse-Mannschaften: 1. St. Sebastianus Hoengen 853, 2. St. Nikolaus Schleiden 790 (Ralf Zander, Johannes Kraus, Horst-Kaspar Greven).

Einzel: 1. Siegfried Eitze 286, 2. Helmut Krämer 284, 3. Wilfried Probst 283 (alle Hoengen), 4. Ralf Zander 272, 5. Johannes Kraus 266, 6. Horst-Kaspar Greven 252 (alle Schleiden).

Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe Jülich 06.03.2012


Bezirksbundesmeister Christian Klems würdigte anlässlich des Diamantenen Priesterjubiläums die hohen Verdienste von Pfarrer Wilhelm Maqua um das Schützenwesen im Jülicher Land. Foto: Greven 16.03.2012 Frühjahrsdelegiertentagung

Bezirksbundesfest in Broich wird besonders

Schützen gratulieren ihrem Präses Wilhelm Maqua

Seit 34 Jahren ist Pfarrer Wilhelm Maqua aus Niedermerz Präses des Bezirksverbandes Jülich der historischen Schützen, zudem hat er in den drei Schützenbruderschaften St. Matthäus Pattern, St. Ursula Dürboslar und St. Mauritius-Freialdenhoven diese Aufgabe übernommen. Das Amt ist für den 85-Jährigen nicht Bürde, sondern Lebensaufgabe, wie es Bezirksbundesmeister Christian Klems anlässlich des Diamantenen Priesterjubiläums würdigte. Wilhelm Maqua eröffnete auch am Freitag die Frühjahrsdelegiertentagung in Broich mit einem Gottesdienst. „Die Schützen sind eine große Gemeinschaft, in der jeder für den anderen eintritt. Wenn wir weiterhin einander vertrauen, ist mir um den Fortbestand der Bruderschaften nicht bange“, betonte er in seiner Festansprache. Broichs Brudermeister Arno Küpper und Bezirksbundesmeister Christian Klems sprachen ihrem Bezirkspräses eingangs der Delegiertentagung die Glückwünsche zum Jubiläum aus.

Seinen ersten Kassenbericht trug der im Herbst gewählte Kassierer Peter Marx vor und stellte fest, dass der Bezirk über ein stattliches finanzielles Polster verfügt, obwohl die Bezirksstandarte restauriert worden ist. Allerdings merkte er kritisch an, dass noch einige Bruderschaften mit dem Beitrag rückständig waren. In diesem Zusammenhang wurde kritisiert, dass der Diözesanverband seinen Beitrag kräftig angehoben hat. Christian Klems versprach, diese Kritik „nach oben“ weiterzugeben. Zum neuen 2. Kassierer wurde Helmut Behrendt (Hoengen) gewählt.

Ein „ganz anderes Bezirksbundesfest“ versprach Broichs Brudermeister Arno Küpper. Es wird vom 29. Juni bis 1. Juli gefeiert. Der Festkommers steigt am 29. Juni, der im „Großen Zapfenstreich“ ausklingt. Haupttag wird der folgende Samstag sein. Ab 17 Uhr werden die auswärtigen Bruderschaften erwartet, die sich um 18 Uhr zum Festzug formieren. Danach ist vor der Festhalle eine Open-Air-Veranstaltung geplant. Dabei werden alle Ortsvereine für die Bewirtung der Besucher eingesetzt. Auf diese Weise wird dokumentiert, dass es nicht nur ein Fest der Schützen, sondern des gesamten Dorfes ist. Am Sonntag soll das Fest mit einem ausgedehnten Frühschoppen in der Festhalle ausklingen. Klems: „Wir sind alle gespannt und freuen uns darauf.“

Bezirksjungschützenmeister Wilfried Schorn lud zum Jugendzeltlager nach Aachen ein. Es findet vom 22. bis 24. Juni statt und hat das Motto „Das finstere Mittelalter“. Es werden also Ritterspiele geboten. An den Kosten wird sich der Bezirksverband beteiligen.

Zum Schießsport berichtete Bezirksschießmeister Hans Rennett über den Stand der Rundenwettkämpfe, die vor dem Abschluss stehen. Sein Dank ging nach Schleiden, wo die Bezirksmeisterschaften stattgefunden haben. Er bemängelte, dass nur eine Schülermannschaft am Start war.

Der avisierte Einkehrtag der Schützen steht noch aus, weil bisher kein Referent gefunden worden ist. Das bedauert der Bezirksbundesmeister ausdrücklich. (gre)

Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe Jülich 19.03.2012


07.06.2012 Familientag und Königsschießen an Fronleichnam

Der Tag startetet in der christlichen Gemeinschaft von Gemeinden Titz mit der Fronleichnams Liturgie in Müntz. Dort trafen sich allen Christen und die Schützenvereine umrahmten den Chorraum mit ihren Fahnen. Der Präses Pfarrer Dieter Telorac zelebriete die Heilige Messe und gab zum Abschluss einen feierlichen Segen mit der Monstranz. Leider wurde die Prozession wegen Regen nicht durchgeführt. So trafen die Rödinger Schützen schon recht früh wieder am Schießstand ein. Schon zu Mittag trafen viele Gäste ein, um Freunde zu treffen oder sich am Grillstand zu laben. Eis, Kuchen, Kaffee oder gut gekühlte Getränke wurden auch gerne genossen. Die Kinder spielten oder nutzen kostenfrei die Riesenrutsche. Mit dem Preisvogelschießen auf dem Außenstand, bei dem jeder ab dem zulässigen Mindestaltern selber mit dem Kleinkaliber Gewehr schießen darf, wurde am frühen Nachmittag begonnen. Gleichzeit wurde auf dem Luftgewehrstand im Schützenheim sowohl das Hans-Weber-Erinnerungsschießen (siehe) als auch das Ortspokalschießen der Ortsvereine (siehe) ausgetragen. Die Gewinner werden auf dem Frühschoppen des Schützenfestes bekannt gegeben. Den Abschluss der Schießwettbewerbe bildet das Majestätenschießen. Für den Schülerprinzenvogelschuss traten Simon Gerken, Michael Marx und Tobias Mielke an; Tobias Mielke errang die Würde des zukünftigen Prinzen mit dem 14 Schuss. Der zukünftige König heisst Daniel Dohle, der mit dem 19 Schuss den Königsvogel herunter schoss. Der Übergabe der Insignien, ein Pokal für den Prinzen und die Krone für den König, folgte ein kleiner Umzug um "Klein Jülich" (Cornelius Straße, Klasend, Markt, Corneliusstraße). Der Umzug wurde musikalisch begleitet Fidelio Elsdorf.


08.06.2012 2. Jahreshauptversammlung

Begrüßung

Der 1. Brudermeister Gebhard Gerken leitete wie immer gekonnt durch die Versammlung. Er begrüßte die amtierenden Majestäten, König Thorsten Hompesch, dessen Bruder den Bezirksprinzen Stephan Hompesch und den  Schülerprinzen Kevin Abels ebenso wie die zukünftigen Majestäten, den König Daniel Dohle und den Prinzen Tobias Mielke. Einen Genesungswunsch richtete er an alle kranken Mitglieder und wünschte ihnen das sie bei diesen herrlichen Wetter viel Kraft tanken mögen und noch viele schöne Tage erleben dürfen. Herzlich Willkommen geheißen wurde auch der Ortsvorsteher von Rödingen-Höllen und Bettenhoven Herrn Hubert Sieben, der Bezirksschießmeister Hans Rennett und die örtliche Presse.

Protokolle

Von der 1. Schriftführerrin Andrea Bongartz wurden die Protokolle zur " I. Jahreshauptversammlung vom 22. Januar 2012" sowie vom "Helfertreffen am 24. Mai zur Vorbereitung des Familientages und er II.J ahreshauptversammlung" verlesen.

Wahl der Kassenprüfer

Zur Wahl stellten sich Stefan Hompesch, Michael Marx und Volker Lenzen, die alle einstimmig von der Versammlung zum Kassenprüfer gewählt wurden.

Aufnahme neuer Mitglieder

Dem Beitritt von drei neuen Mitgliedern in den Schützenverein stimmte die Versammlung zu. Jedoch musste auch mitgeteilt werden, dass ebenfalls drei Mitglieder aus verschiedenen Gründen austraten.

Berichterstattung der Schieß- und Schützenmeister

Der Schießmeister Dieter Bongartz berichtete über das Schießen am Pfingstmontag und das am Fronleichnamstag. Am Pfingstmontag wurden der Günther Josten Pokal (siehe) ausgeschossen; der glücklich Gewinner war Michael Niehsen. Am Familientag war das Preisvogelschießen sehr beleibt, aber gewartet wurde auf das Ausschießen der Majestäten. Für den Schülerprinzenvogelschuss traten Simon Gerken, Michael Marx und Tobias Mielke an; Tobias Mielke errang die Würde des zukünftigen Prinzen mit dem 14 Schuss. Der zukünftige König heisst Daniel Dohle, der mit dem 19 Schuss den Königsvogel herunter schoss. Die Mannschaftsführer der Mannschaften berichteten von den Ergebnissen der Rundenwettkämpfe, der Bezirks- und Diözesan-Meisterschaften und von Teilnahmen an verschiedenen Pokalschießen.

Auszeichnungen und Beförderungen

Vom 1. Brudermeister und dem 1. Kommandanten Dieter Bongartz wurden Beförderungen ausgesprochen. Immer begleitet von einigen Worten zum Verdienst der jeweiligen Personen.

Carina Gerken zum Leutnant

Martin Marx zum Oberstleutnant

Andrea Bongartz zum Hauptmann

Hans-Günter Weber zum Oberst

Herbert Weber zum Oberst

Gebhard Gerken zum Oberstleutnant

Erhard Weckauf zum Major

Heinz Breuer zum General

Dieter Bongartz zum General

Auszeichnung Vereinsmeisterschaft 2012

Schüler weiblich

1. Gerken, Nicola 126

2 Gerken, Kathrin 97

 

Jungschütze weiblich

1. Gerken,Carina 125

Jungschütze männlich

1 Hirsch,Michael 134

2 Gerken,Christian 107

Schützenklasse

1 Gerken,Michael 143

2 Langen,Thomas 141

3 Kanehl,Sebastian 141

Altersklasse

1 Hompesch,Hans 140

2 Langen,Kunibert 135

3 Weber,Herbert 134

Seniorenklasse I

1 Langen Konrad 100

2 Breuer,Dieter 97

3 Abels,Manfred 87

Seniorenklasse II 

1 Maaßen,Konstantin 97

2 Breuer,Heinz 94

Damenklasse II  

1 Hirsch Renate 99

2 Gerken Claudia 91

3 Marx,Heidi 90

Offene Klasse aufgelegt

1 Bongartz,Dieter 149

2 Niehsen Michael 144

3 Gerken,Gebhard 144

 

Schützenfest 2012

Das im letzten Jahr gegründete Schützenfestteam sorgt auch in diesem Jahr wieder für etwas frischen Wind. Insbesondere der Samstag Abend soll mehr junges Publikum anlocken. Die "Cocktail-Party 2.0" beschert neben eine Happy Hour für Cocktails auch den ganzen Abend lang "Bitburger Pils im Meter". Erstmalig werden auch Kölsch oder alkoholfreies Bier in Flaschen angeboten. Aber auch die reifen Jahrgänge werden beim Frühschoppen am Sonntag an etwas neuen Gefallen finden: Ein "Rentnergedeckt" aus einen Pinnchen Jägermeister und einem Glas Bier wird für nur zwei Euro ausgegebenen. Auch die Gestaltung der Plakate wurde wieder vom Schützenfestteam hervorragend übernommen.

Übergabe der 1. Fahne

„Die Fahne geht voraus“ oder „Fahne zeigen“ heißt es immer. Die Fahne dient auch heute noch als Orientierungshilfe nicht nur bei den Schützen. Und wenn früher einer flüchtete begann er Fahnenflucht, welches meist mit dem Tode bestraft wurde. Auch wurde eine gegnerische Fahne gerne einkassiert oder als Trophäe mitgenommen. Der Stellenwert einer Fahne war und ist also enorm hoch und eine Fahne wird quasi zum Heiligtum ernannt. Bei uns Schützen besitzt die Vereinsfahne auch noch einen sehr hohen Stellenwert. Zumal es sich um ein sehr schmuckes prächtig besticktes Exemplar aus dem Jahr 1958 handelt, von dem es auf der ganzen Welt nur eine gibt. Und genau diese Fahne – mit der sich die Rödinger Schützen alle identifizieren – wurde in den 25 Jahren überwiegend von Jürgen Eggers in Händen getragen. Er ist damit sicher derjenige, der am längsten diese ehrwürdige Amt inne hatte. Nun bat der Fähnrich Jürgen Eggers schon vor einiger Zeit aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen zu können. So wurde auf der Versammlung nun folgende neue Besetzung der 1. Fahne beschlossen: Fähnrich Leo Wolf und Fahnenoffiziere Martin Marx, Sebastian Kanehl und Jürgen Eggers.

Verschiedenes

Die Jugend ist die Zukunft eines Vereines! Aber an Jugendlichen fehlt es dem Schützenverein, nicht nur unserem, sondern fast allen im Bezirksverband. Wie kann man Jugendliche erreichen und in die Tradition der Schützen einbinden? Unter dieser Fragestellung wurde diskutiert und erörtert: Zusammenarbeit mit Kindergarten und Schule, denn diese Einrichtungen sind noch in Rödingen; die jungen Eltern erreichen; Spiele-Treffen, Laserschießen usw. Konkretes wird man in Zukunft planen und angehen.

 


Mittelalter hautnah: 72 Jungschützen aus dem Jülicher Land waren im Ferienlager für ein paar Stunden Rittersleute. Foto privat 22.06.2012 Mit dem Ritterschwert Mann gegen Mann

Jungschützen fahren ins Ferienlager auf dem Jugendzeltplatz in Aachen. Drei Tage lang können sie hautnah das Mittelalter erleben.

Jülicher Land. Für drei Tage durften sich die Jugendlichen in das Mittelalter versetzen lassen, Ritter sein. Was kann es Schöneres geben? „Jenseits des Tales standen ihre Zelte.“ Dieses alte Fahrtenlied wurde für die 72 Jungen und Mädchen Wirklichkeit. Bezirksjungschützenmeister Wilfried Schorn und sein Team hatten es für die Jung- und Schützenjugend des Bezirksverbandes der historischen Schützen möglich gemacht. Dabei waren Jugendliche aus Rödingen, Lich-Steinstraß, Pattern, Altenburg, Broich und Welldorf. Auf dem Jugendzeltplatz in Aachen schlugen sie ihre Behausungen auf, machten sie ihr Biwak.

Zu große Rüstungen

Am nächsten Morgen nach einer fröhlichen Nacht erschien die Veytaler Ritterschaft aus Stolberg in voller Kampfkleidung zu Besuch. Sie demonstrierten zum Staunen der Jugend aus dem 21. Jahrhundert das ritterliche Kriegsleben vor Hunderten von Jahren. Natürlich leisteten die Ritter Hilfestellung bei den Versuchen der Jugendlichen, die Kampfesweise und die Waffentechnik zu erproben. Zunächst durften sie zuschauen bei den Schwertkämpfen Mann gegen Mann, wobei den Beschauern ein um das andere Mal das Herz stehen blieb. Dann durften sie selbst zu diesen Waffen greifen. Zuvor wurden sie in die eigentlich viel zu großen Rüstungen gesteckt. Alle fanden es interessant, einmal sich als Ritter fühlen zu können.

Neben dem Schwerterkampf wurde auch das Bogenschießen geübt. Die in zwei Gruppen aufgeteilten Teilnehmer konnte wechselweise das mittelalterliche Kämpfen nicht nur sehen, sondern hierbei auch aktiv mitmachen. Bis zum gemeinsamen Abendessen am Lagerfeuer blieb die nachbarliche Ritterschaft.

Gemeinsam wurde am kommenden Morgen das Frühstück eingenommen und gemeinsam wurden dann später die Zelte abgebaut. Die schönen Tage waren schnell vorbei. Wilfried Schorn bedankte sich bei den Jugendlichen und der kleinen Schar der Helfer für das Gelingen der Exkursion in die Zeiten des Mittelalters. (gre)

Quelle: http://www.zeitungsverlag-aachen.de


30.06.2012 Bezirksbundesschützenfest in Broich

24 Bruderschaften begleiteten die Bezirksmajestäten in Broich: Ein großartiges Beispiel der Freude am Schützenwesen vermittelten Bezirkskönig Reiner Schmelzer mit Gattin Beate, Bezirksprinz Stefan Hompesch mit Eva Dohmen und Bezirks-Schülerprinzessin Alina Koch (v.r.). Foto: jago Schützenbezirk bietet ein imposantes Bild

24 Bruderschaften marschieren am Samstag beim Festzug in Broich auf. Die Schützen demonstrieren, wie Brauchtumspflege aussieht.

Broich. Ein beeindruckendes Großaufgebot von 24 Schützenbruderschaften demonstrierte bei den Veranstaltungen zum von den St. Sebastianus-Schützen Broich ausgerichteten Bezirksschützenfest, dass die Bewahrer der traditionellen Ideale „Glaube, Heimat, Sitte“ für die Zukunft gut gerüstet sind.

Am Freitag hatte der Festkommers zum Auftakt all das erkennen lassen, was das Schützenwesen ausmacht. Der Samstag stand im Zeichen des prachtvollen Festzugs, der von einer Reiterstaffel angeführt wurde. Die Bezirksmajestäten wurden vor dem Abmarsch durch die festlich geschmückten Straßen des Ortes bereits auf ihrem Weg vorbei an den den in großer Zahl angetretenen und salutierenden Abordnungen mit viel Beifall bedacht. Allen voran ließ der strahlende Bezirkskönig Reiner Schmelzer von der St. Sebastianus-Schützen Aldenhoven in Begleitung seiner charmanten Gattin Beate erkennen, dass es eine besondere Ehre ist, als Repräsentant der Tradition ein modernes Vorbild zu sein.

Zwischentitel

Dass auch die Jugend nicht nur dazu gehört, sondern sich der Werte bewusst ist, zeigten Bezirks-Schützenprinz Stefan Hompesch von der St. Sebastianus-Bruderschaft Rödingen in Begleitung von Eva Dohmen und Bezirks-Schülerprinzessin Alina Koch von der St. Ursula-Bruderschaft Dürboslar mit ihrem sympathisch frischen Auftreten. Bezirks-Ehrenkönig Dieter Engels von den veranstaltenden Broicher Schützen ergänzte als Repräsentant der vielen anwesenden lang gedienten Stützen der Bruderschaften das „imposante Schauspiel, das etwas ganz Besonderes ist“, wie Bezirksbrudermeister Christian Klems den Aufmarsch trefflich bezeichnete.

Bevor der Zug sich in Begleitung von zwölf Musikkapellen in Bewegung setzte, fügte Klems mit berechtigtem Stolz und verbunden mit einem Dank an die Broicher Schützen hinzu: „Heute demons-trieren wir hier beim Bezirksschützenfest in Broich, was es heißt, Brauchtum zu pflegen.“ Anschließend an den Festzug hatten die Schützen dazu eingeladen, beim Open-Air-Konzert mit der Cover-Band „For Example“ Freundschaften zu pflegen, den Alltag zu vergessen und den Abend einfach nur unbeschwert zu genießen. Der Sonntag diente dann der fröhlichen Nachbetrachtung beim gemütlichen Frühschoppen. (jago)

Quelle: Aachen Zeitung Ausgabe 02.07.2012

 


30. Juni und 1. Juli Schützenfest St. Hubertus Welldorf

Der gegenseitige Besuch von Schützenfesten wurde von einer Gruppe der Rödinger Schützen gepflegt, die den "Ball der Dörfer mit DJ Buo" am Samstag bei den St. Hubertus Schützen in Welldorf besuchten. Etwas überrascht stellte man die Marsch-Erleichterung bei den Welldorfern Schützen fest: Waren diese doch mit Schützen-T-Shirt und nicht mit Uniform gekleidet. Zur späteren Stunde wurde das in Rödingen sehr beliebte "Ruderlied" gespielt, wobei sich alle Schützen gleichsam anstrengten (siehe Bilder). Allen hat der Besuch gut gefallen und war sicherlich eine gute Werbung für einen Gegenbesuch beim anstehenden Rödingen Schützenfest.

 

Unsere Majestäten beim Festumzug am Sonntag 1. Juli 2012.


13. bis 16. Juli 2012 Schützenfest in Rödingen

Bericht der Zeitung

 

 

Donnerstag Schmücken der Residenzen

Freitag mit Krönungsmesse und Königball

Samstag Cocktail Party 2.0

Sonntag Frühschoppen mit Ehrungen

Auszeichnungen der Majestäten 2011

König Thorsten Hompesch Ärmelband und Beförderung zum Hauptmann

Prinz Stephan Hompesch Ärmelband und Beförderung zum Oberleutnant

Schülerprinz Kevon Abels Ärmelband und Beförderung zum Leutnant

 

Ortspokalschießen

1. Platz mit 135 Ringen: Denkmalverein Höllen-Bettenhoven

2. Platz mit 135 Ringen: Turnverein Höllen

3. Platz mit 132 Ringen: RSC / Rödinger Schock Club 2003

 

Jubilare

  • 50 Jahre: Willi Maaßen

  • 40 Jahre: Leo Gehlen, Heinrich Gerken, Gebhard Gerken, Paul Gotzmann, Hans-Josef Kaumanns, Konstantin Maaßen, Hans Schnitzler, Erhard Weckauf

  • 25 Jahre: Michael Gerken, Hermann-Josef Pingen, Lothar Seeger, Margret Weber

Hans Weber Erinnerungstafel (Infos)

Aktive Schützen: Herbert Weber und nicht aktive Schützen Andre Hoffmann

Sonntag Festumzug

Montag Frühschoppen

 


Das Thema: Schützenwesen im Umbruch

11.08.2012 Tradition wird in die Moderne übersetzt

Negativtrend gestoppt: Die vier Bruderschaften in der Gemeinde Titz haben den Kontakt zum Nachwuchs nicht abreißen lassen.

Titz. Auch wenn ihr Wirken nicht auf diese Jahreszeit beschränkt bleibt, wird besonders in den Sommermonaten offensichtlich, dass Schützenbruderschaften ein nicht zu unterschätzender Faktor mit stabilisierender Wirkung im sozialen Gefüge vieler Dörfer sind. Erkennbar wird dies unter anderem bei den Festzügen zum Höhepunkt der Schützenfeste. Stolz tragen die Bruderschaften dann das auf den Fahnen prangende Motto „Für Glaube, Sitte und Heimat“ ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Den Schützenbruderschaften von heute ist durchaus bewusst, dass Kritiker dieses Motto gerne als nicht mehr zeitgemäß angreifen. Wie reagieren die vier Bruderschaften, die ihre Heimat in der Gemeinde Titz haben, auf derartige Behauptungen? Wie vermitteln sie, dass trotz aller Fortschritte „Glaube, Sitte, Heimat“ immer noch aktuelle und moderne Ideale sind?

Antworten auf diese Fragen gaben die Schützenbruderschaften St. Sebastianus Rödingen, St. Sebastianus Müntz und St. Gereon Spiel. Spiel hat knapp über 200 Einwohner, da ist alleine schon die beeindruckende Zahl von 55 Mitgliedern in der Bruderschaft ein Beleg für die „Generationen übergreifende respektvolle Anerkennung“, wie Schriftführer Werner Anrath und Brudermeister Jürgen Matzerath es ausdrücken. Bei den Müntzer Schützen ist die Jugend besonders durch die sehr aktive Fahnenschwenkergruppe stark vertreten. „Unsere Jugendlichen sind zur Stelle, wenn es darauf ankommt. Aktualität heißt bei ihnen, die Ideale unter Achtung der historischen Gegebenheiten in moderne Umgangsmöglichkeiten zu integrieren“, lobt Brudermeister Johannes Hintzen den Nachwuchs. Dass dabei die drei Ideale verschieden stark gewichtet würden, sei in allen Altersgruppen die logische Folge der individuellen Entwicklung.

Jugend im Festteam vertreten

Auch in Rödingen gilt es nicht als uncool, in der Schützenbruderschaft aktiv zu sein. So weist Brudermeister Gebhard Gerken darauf hin, dass sich seit zwei Jahren die Schützenfestplanung auf ein „Festteam“ stütze, das überwiegend aus Jugendlichen bestehe, um auch deren Belange einfließen zu lassen.

Klagen über mangelnden Nachwuchs sind generell bei den Bruderschaften in der Gemeinde Titz nicht zu hören, offensichtlich hat vorausschauendes Handeln modern denkender Vorstände den Negativtrend gestoppt. Nicht überall ist der Trend so positiv. So mahnte Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies kürzlich in einem Grußwort: „Die heutige Zeit des Verlustes christlicher Werte verlangt von den christlichen Bruderschaften den besonderen Einsatz.“

Wie dieser aussehen kann, hat man in Spiel damit gezeigt, dass man als kleiner Ort bereits dreimal das Bezirksbundesfest ausgerichtet hat. Dass die christlichen Werte verloren gegangen seien, lässt Gebhard Gerken so nicht stehen: „Es gibt viele unter uns, die ihren Glauben im Verborgenen leben.“ So brennen beispielsweise an einigen Wegkreuzen beständig Kerzen, Gräber von Verstorbenen ohne Angehörige werden weiterhin gepflegt, oder Spendengelder aus dem Schießsport kommen Kindergärten zugute. „Schütze sein heißt, sich nicht nur am Alten aufzuhalten, sondern das Gefühl von ‚Herzblut‘, einer geborgenen Umgebung und Vertrauen in die Zukunft an die Jugend in einer Form weiterzugeben, dass sie es gerne annimmt“, fasst der Rödinger Brudermeister zusammen.

Für die Müntzer Schützen betont Brudermeister Johannes Hintzen: „Wir legen Wert darauf, dass unsere Feste den Idealen gerecht werden. Zum Feiern gehören Kirchgang und Gedenken an die Verstorbenen.“ Es gehe nicht um „besonderen Einsatz“, sondern um jede einzelne Begegnung; nicht darum, Verluste zu beklagen, sondern Überzeugungen zu teilen und die Werte anderer zu achten.

Ausgewogene Altersmischung

Die Bruderschaften in der Gemeinde Titz machen insgesamt für die Zukunft einen eher positiven Trend aus. In Spiel wird man ohne Frage ein Stützpfeiler bleiben. Die Bruderschaft ist sich bewusst, dass die gesamtgesellschaftliche Entwicklung nicht ohne Folgen für das Schützenwesen bleiben kann. Gerken geht deshalb davon aus, dass „sich in Rödingen in den nächsten Jahren Vereine mit den gleichen Interessen zusammenschließen werden“. Auch wenn die Fluktuation im Mitgliederbereich groß sei, bleibe eine ausgewogenen Mischung der Altersgruppen erhalten. Das Fazit von Hintzen lautet: „Sollten wir es nicht schaffen, die Gesellschaft als sozial ausgewogene Gemeinschaft zusammenzuhalten, wird sich das auch auf das Schützenwesen auswirken. Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist nicht zum Nulltarif zu haben. Das vorhandene ehrenamtliche Engagement lässt aber, wenn es denn so bleiben wird, optimistisch in die Zukunft schauen.“ (jago)

Quelle: Aachen Zeitung Ausgabe 02.07.2012

 


Rechts Stehend Heinz Breuer (Anklinken zum Vergößern)19.08.2012 Große Freude im Kindergarten Rödingen

Schießen für einen guten Zweck

Dieses Jahr wurde an Fronleichnam beim alljährlichen Familienfest der Rödinger Schützen die „Hans Weber Erinnerungstafel“ zum siebten Mal ausgeschossen.

Hans Weber hatte sich für den aufgelegten Schießsport in Rödingen eingesetzt und ihn eingeführt, bevor er 2004 plötzlich verstorben ist. Die fünfte Schießmannschaft der Rödinger Schützen, deren Mannschaftsführer Hans Weber jahrelang war, hat dieses Erinnerungsschießen ins Leben gerufen hat, um an das Wirken im Rödinger Schießsport von Hans Weber zu erinnern. Der gesamte Erlös wird ohne jeglichen Abzug an den Katholischen Kindergarten Rödingen gespendet.

In diesem Jahr konnten Heinz Breuer und Dieter Breuer der Kindergartenleiterin 310,00 EURO überreichen, die sich natürlich auf das Herzlichste dafür bedankte. Die Spende wird nach ihrer Aussage für die Anschaffung von Spielsachen für den Außenbereich verwendet. Weiterhin bedankte sich die fünfte Schießgruppe beim Vorstand der Bruderschaft, für die Unterstützung und die kostenlose zur Verfügungsstellung der Munition und der Zielstreifen. Denn für die Mannschaftsmitglieder gilt das Motto: Der Erlös geht ohne jeglichen Abzug an den Kindergarten! Auftretende Kosten werden von der fünften Schießgruppe getragen.

In diesem Jahr wurde von den aktiven Schützen Herbert Weber 1. Sieger und errang damit für ein Jahr die Wandertafel. Bei den nicht aktiven Schützen und Bürgern wurde André Hoffmann 1. Sieger, er errang einen Pokal, der in seinen Besitz übergeht. Die fünfte Mannschaft bedankt sich bei allen Schützen, Bürgern und allen Spendern die sich an dieses Schießen beteiligt haben und hoffen, dass die Beteiligung weiterhin so rege ist.

Infos zum "Hans-Weber-Erinnerungsschießen" gehe zu


 


St. Sebastianus Schützenbruderschaft Rödingen - gegründet 1433

Email oder Vereinsadresse Klasend 37, 52445 Titz-Rödingen, Tel. 02463/ 38 87