Sozialdienst katholischer Frauen


Ortsverband Jülich e. V.

 

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Chronik: Geschichtlicher Rück- und Ausblick
anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Sozialdienstes kath. Frauen e.V. Jülich 1960 bis 2010 (17.09.2010)

Gründung des SkF Jülich und Rückblick von 1960 bis 1970

Am 01.August 1960 gründet Frau Therese Janssen den „Katholischen Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“, der 1968 in den Verein „Sozialdienst kath. Frauen“ umgewandelt wurde. In einem Interview mit der damaligen Jülicher Volkszeitung nimmt Frau Janssen Stellung zu der Frage: “Was waren Ursachen und Anlass der Gründung?“ Zitat Frau Janssen „Anlass war das Fehlen einer katholischen Fürsorgerin, die in Kreis und Stadt Jülich familiengerecht arbeiten konnte. Ursache war auch, dass sich eigentlich niemand für die Jugendfürsorge zuständig erklärte; hier ist die Fürsorge für Jugendliche aus zerrütteten und gefährdeten Ehen gemeint“.

Im Vordergrund der ersten Jahre stand die Etablierung des Vereins in der Öffentlichkeit, den politischen Gremien und dem Aufbau der Kooperation hinsichtlich des Kreisjugendamtes. Der damalige Kath. Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“ verpflichtete sich gegenüber dem Kreisjugendamt Düren auf dem Gebiet Erziehungsbeistandschaft in Kreis und Stadt Jülich tätig zu sein.

Neben der Erziehungsbeistandschaft, vermittelte bzw. führte der Verein Pflegschaften und Vormundschaften durch, wobei man rasch von der typischen „Vereinsvormundschaft“ abwich und sich stärker hierauf konzentrierte, ehrenamtliche MitarbeiterInnen zu finden, die geeignet und bereit waren, Pflegschaften und Vormundschaften zu übernehmen.

Ferner gehörte zu den Aufgaben der hauptamtlichen Fachkraft die Vermittlung und Begleitung von Pflege- und Adoptivfamilien.

Die Beratungsarbeit für Kinder, Jugendliche und deren Familien rückte immer näher in den Vereinsfokus, zumal es bis Mitte 1970 keine Erziehungsberatungsstelle bzw. therapeutische Angebote für Kinder und deren Familien innerhalb Jülichs gab. Erst Ende 1970 beschäftigte sich der Kreistag, dessen Mitglied Frau Janssen war, mit der Einrichtung eines Beratungsangebotes für die Stadt Jülich.

 

Weitere Entwicklungen des SkF Jülich in der Zeitspanne von 1970 bis 1980

Zu Beginn des Jahres 1973 erfolgte für die Ortsgruppe Jülich die Eintragung in das Amtsregister als gemeinnütziger Verein.

Die Tätigkeit von Frau Janssen als Vorsitzende konzentrierte sich von Beginn an auf die soziale Not und Hilfsbedürftigkeit von Familien und deren Kindern. In der Stadt Jülich bildete sich an der „Schweizer Straße“ ein besonderer Schwerpunkt heraus. Hier wohnten Familien, die als Obdachlose der fast völlig zerstörten Stadt zunächst einmal in Baracken, die das Schweizer Hilfswerk nach dem Krieg erstellt hatte, untergebracht waren. Die primitiven und unzureichenden Wohnverhältnisse für die meist kinderreichen Familien sorgten dafür, dass die Bewohner in eine Art Außenseiterposition gedrängt wurden.

Im Jahre 1974 beschäftigten sich Frau Janssen und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen intensiv mit der Situation der Kinder im Wohngebiet der Schweizer Straße. Dabei erkannten sie, dass diese Kinder und Jugendliche durch die sozialen Umweltweinflüsse keine Chancengleichheit für den Start in die Schul- und Arbeitswelt und damit keine Chancengleichheit für die Lebensgestaltung hatten. So entstand der Gedanke zur Einrichtung einer „Spiel und Lernstube“. Frau Janssens Leitmotiv war stets „Hilfen zur Selbsthilfe“ zu geben. Folgerichtig wurde daher die Entscheidung getroffen, die Spiel- und Lernstube vor Ort zu errichten. Bevor jedoch zwei Räume in der Schweizer Straße angemietet werden konnten, waren eine Vielzahl von Gesprächen und einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten. Im Nov. 1974 war es endlich soweit!!! Innerhalb des Wohnviertels konnten zwei Räume angemietet werden. Das Angebot zur täglichen Begleitung bei der Erledigung der Schularbeiten wurde von Seiten der Eltern wie aber auch den von den Kindern/Jugendlichen schnell akzeptiert und gerne in Anspruch genommen. Frau Janssen und die mit ihr tätigen ehrenamtlichen Helferinnen erkannten rasch, dass die Anleitung zu den Hausaufgaben der Schwerpunkt der Arbeit bilden musste, damit die Kinder eine Möglichkeit hatten, einen erfolgreichen Schulabschluss zu erreichen. Insbesondere da zu diesem Zeitpunkt nahe zu 90 % der schulpflichtigen Kinder/Jugendliche des Wohnviertels mit schlechten Leistungen die Sonderschule für Lernbehinderte besuchten, so dass sich der Wunsch nach einer geeigneten Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz kaum realisieren ließ. Für die pädagogische Arbeit vor Ort, die Motivation der Eltern, die Zusammenarbeit mit den zuständigen Lehrerinnen und Lehrer und die Anleitung der ehrenamtlichen Helferinnen war die Aufgabe der sozialpädagogischen Fachkraft Frau Maria Esser. Dank ihrer engagierten Arbeit und der Unterstützung durch den Vorstand, erfolgte 1976 die Erweiterung der Lernstube um eine weitere Parterrewohnung, so dass nun insgesamt 4 Räume und eine Toilette zur Verfügung standen.

Der Sozialdienst kath. Frauen e. V. Jülich in dem Zeitfenster 1980 bis 1990

Das neue Jahrzehnt begann mit einer Veränderung des Vorstandes. Frau Janssen legte nach insgesamt 25jähriger Tätigkeit ihr Amt als Vorsitzende nieder und übergab die Fortführung des Ortsvereins in die Hände von Frau Finni Kranen.

Ebenso wie Frau Janssen sah Frau Kranen sich stets als Fürsprecherin für Menschen in individuellen sozialen Notlagen, ihr besonderes Engagement galt ebenso den Kindern/Jugendlichen wie aber auch den Familien bzw. alleinerziehenden Elternteilen.

Unter der Leitung von Frau Kranen veränderte sich nicht nur der Standort der Spiel- und Lernstube Schweizer Straße sondern auch der Betreuungsumfang.

Aufgrund der stetig steigenden Anzahl der zu betreuenden Kindern/Jugendlichen stellte sich die dringende Frage nach größeren Räumlichkeiten innerhalb des Wohnviertels. Dank der Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Herrn Schröder, war es möglich, in ein Reihenhaus innerhalb der Schweizer Straße umzuziehen. Seitens der Stadt Jülich wurde das in der Schweizer Str. 34 befindliche Einfamilienhaus nach den Wünschen des SkF umgebaut und renoviert. Im April 1985 konnte endlich der Umzug in die neue Spiel- und Lernstube erfolgen. Mit dem Umzug war es auch möglich, dass pädagogische Konzept neu zu gestalten. Neben insgesamt 4 alterspezifisch gemischten Hausaufgabengruppen entstand in zwei großzügigen Räumen die Spielstube. Das Angebot der Spielstube gliedert sich zum einen in ein offenes Spielangebot mit Gesellschaftsspielen, Bauecke, Kicker und einer Küche, die zum Rollenspiel einlädt. In dem angrenzenden zweiten Raum können die Kinder unter Anleitung ihre kreativen Fähigkeiten entdecken und ausprobieren.

Als ein weiterer Baustein des Betreuungsangebotes entwickelte sich Betreuung der Kinder im Kindergarten- bzw. Vorschulalter, da eine große Anzahl der im Wohnviertel lebenden Kinder nicht den nahe gelegenen Kindergarten besuchten. So wurde bereits Ende der 80ziger Jahre in der Spiel- und Lernstube ein Angebot eingerichtet, dass man heute als „Betreuung unter dreijähriger“ favorisiert.

Im Sinne eines heute Gemeinwesen orientierten Arbeitsansatzes erweiterte sich das Angebot der Spiel- und Lernstube. Hier einige Bespiele:

  • In Kooperation mit dem Gesundheitsamt wurde eine monatliche Mütterberatung sowie Geburtsvorbereitungskurse eingerichtet.

  • Zum festen Bestandteil wurde auch die monatliche Kleiderausgabe.

  • Kontinuierliche Sprechzeiten in den jeweiligen Schulen.

  • Gezielte Angebote für die jungen Frauen und Mütter des Wohnviertels (Kreative Angebote, Koch- und Backkurse, Frauenkegeln etc.)

  • Unter Beteiligung der Anwohner wurden die ersten Sommerfeste geplant und durchgeführt.

Die Spiel- und Lernstube wurde zum festen Bestandteil innerhalb des Wohnviertels.

 

Der Sozialdienst kath. Frauen Jülich und die Herausforderungen in den „Neunzigern“ 1990 bis 2000

Der SkF startete in das neue Jahrzehnt mit einem Umzug seiner Geschäftsstelle, die seit der Gründung ihren Sitz in der Wilhelmstraße 11 hatte, in das neu gestaltete „Caritashaus“ in der Stiftsherrenstraße 7. Hier entstand ein Beratungszentrum der Dienste und zwar

  • der Geschäftsstelle des Regional Caritasverbandes für die Region Düren-Jülich

  • der Caritaspflegestation

  • der Diakonie mit ihrem Angebot der Sozialen Beratung und der Schuldnerberatung

  • des SkF e.V. Düren mit dem Angebot der Schwangerenberatung

  • sowie dem SkF Jülich mit seiner Geschäfts- und Beratungsstelle.

Mit dem Umzug in das Caritashaus etablierte sich die Allgemeine soziale Beratung, als offenes Beratungsangebot für Menschen in individuellen, sozialen Notlagen. In Kooperation mit dem RCV Düren-Jülich wurden für dieses neue Projekt ehrenamtliche MitarbeiterInnen gesucht und im Rahmen einer mehrwöchigen Schulung auf dieses Beratungsangebot vorbereitet. Eine wesentliche Besonderheit dieses Angebotes, welches auch heute noch durch den SkF Jülich angeboten wird, bestand bzw. besteht darin, dass ehrenamtliche MitarbeiterInnen erste Ansprechpartner der Hilfesuchenden sind. Fachlich begleitet wird die Allgemeine soziale Beratung durch sozialpädagogische Fachkräfte, die dann ihr Fachwissen und Unterstützung einbringen, wenn die ehrenamtliche Arbeit an ihre Grenzen stößt.

 

Zu Beginn des Jahres 1991 erweiterte sich das Beratungsangebot des SkF durch die Einrichtung des Kontaktreffs für psychisch Kranke. Im Rahmen einer zweijähriger Arbeitsbeschaffungsmaßnahme konnte durch die Beschäftigung einer diplomierten Sozialarbeiterin ein adäquates Beratungsangebot geschaffen werden. Leider erhielt der SkF nach Ablauf der 2 Jahre keine weiteren finanziellen Mittel mehr, so dass das Angebot nicht weitergeführte werden konnte.

Im Frühjahr 1992 wurde Frau Kranen für ihre langjährigen Verdienste und Tätigkeit als Vorsitzende mit der Agnes Neuhaus Medaille ausgezeichnet. Frau Gerdi Timberg trat die Nachfolge von Frau Kranen an, die leider viel zu früh und für uns unfassbar am 04.07.1992 verstarb.

 

Unter dem Vorsitz von Frau Timberg entstand im März 1996 eine weitere Spiel- und Lernstube innerhalb des Stadtgebietes und zwar „Links der Rur“. Auch hier galt das Hauptaugenmerk der schulischen Unterstützung der in diesem Wohnviertel lebenden Kindern und Jugendlichen, insbesondere der Kinder mit Migrationshintergrund. Der Start gestaltete sich zunächst schwierig, da die Einrichtung innerhalb eines Vierparteien Hauses ihr Domizil bezog. Auch die Nachbarschaft zeigte sich besorgt hinsichtlich des evtl. täglichen „Lärmpegels“. Jedoch konnten all diese Bedenken rasch ausgeräumt werden, in dem die Hausbewohner, wie aber auch die Nachbarn stets zu gemeinsamen Aktivitäten und Festen eingeladen wurden bzw. sich die Lernstube in den vergangen Jahren auch an den regelmäßig stattfindenden Straßenfeste beteiligt. Zwischenzeitlich besteht die Einrichtung bereits fast 15 Jahre, so dass hieraus sicherlich abzuleiten ist, dass das Angebot zu einem festen Bestandteil innerhalb des Wohnviertels geworden ist.

 

Der Sozialdienst kath. Frauen Jülich mit seinen Betreuungsangeboten im neuen Jahrtausend;
das Zeitfenster der Jahre 2000 bis 2010

Die folgenden zehn Jahre standen unter dem Focus der sich stetig wandelnden und sich verändernden Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche.

Im Rahmen der Geschäftsstelle wurde dies besonders deutlich in den Angeboten der erzieherischen Hilfen (Erziehungsbeistandschaften, Sozialpädagogische Familienhilfe). In den vergangenen Jahren ist ein kontinuierlich ansteigender Betreuungsbedarf hinsichtlich dieser Hilfeangebote für Eltern und allein erziehende Elternteile zu verzeichnen. Dieser Aufgabenbereich, als Delegationsaufgabe des Jugendamtes, wird zurzeit von drei sozialpädagogischen Fachkräften wahrgenommen.

Aufgrund der hohen Akzeptanz der Spiel- und Lernstube „Links er Rur“ und einem erhöhten Betreuungsbedarf, gelang es Frau Timberg mit kontinuierlicher Beharrlichkeit im Sinne einer Anwaltschaft für die Interessen der Kindern/Jugendlichen des Wohnviertels, dass im Dezember 2003 eine weitere Wohneinheit angemietet werden konnte.

In Gesprächen mit den Schulleitern der städtischen Realschule (Frau Sieben/Herr Krahe), dem Gymnasium Zitadelle (Herrn Reichard, Herrn Finken) und der Amtsleiterin für Jugend, Familie und Soziales, Frau Katarina Esser

wurde zum Beginn des Schuljahres 2003/2004 das Übermittagsangebot 13Plus eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 der beiden Schulformen. Im Rahmen des Betreuungsangebotes wird den Schüler/innen die Möglichkeit gegeben, unter Anleitung von Lernhelfern und Oberstufenschülern im Anschluss an den täglichen Unterricht ihre Schularbeiten anzufertigen.

In diesem Zusammenhang ist besonders anzumerken, dass Herr Propst Bongard, für die beiden ersten Jahre des Betreuungsangebotes, innerhalb des Roncalli Hauses kostenlose Gruppenräume zur Verfügung stellte. Ferner ist besonders hervorzuheben, dass zwei erfahrene Pädagoginnen des Gymnasiums Zitadelle, Frau Dr. Pawelke und Frau Wandrey, mit ihren langjährigen Erfahrungen und ihrem fundierten Fachwissen ehrenamtlich in der Hauaufgabenbetreuung tätig sind.

Das Übermittagsangebot besteht nunmehr 7 Jahre. Nach einem Umzug zunächst in Räumlichkeiten des Gymnasiums Zitadelle, ist aktuell das Angebot an der Realschule Jülich angebunden.

Im August 2005 entstand an der Gemeinschaftsgrundschule Jülich-Süd die erste Offene Ganztagsgrundschule (OGS). Auf Wunsch des damaligen Schulleiters, Herrn Heinen, übernahm der SkF Jülich die Trägerschaft der beiden Gruppen der neu eingerichteten OGS. In einer Vielzahl von Gesprächen mit Frau Esser, Herrn Marx als Vertreter/In der Stadt Jülich, Frau Sieben, als Beratungslehrerin für dieses neue Betreuungsangebot sowie der Ende 2004 verabschiedeten Vorsitzenden Frau Timberg, wurde ein gemeinsames pädagogisches Konzept und eine Kooperationsvereinbarung entwickelt.

Mit Jahresbeginn 2005 hatte Frau Renate Wilden die Aufgabe der ersten Vorsitzenden des SkF Jülich übernommen. Die Veränderungen innerhalb der Betreuungsangebote stellten für den sich neu konzipierten Vorstand eine große Herausforderung dar. Nach erfolgreichem Start der OGS-Süd, folgte im August 2007 die Übernahme der Trägerschaft der Offenen Ganztagsgrundschule an der Kath. Grundschule Jülich.

Das Jahr 2007 hielt jedoch noch eine weitere Herausforderung bereit. Im April 2007 entschied der Vorstand des SkF Jülich, mit dem Start eines Betreuungsangebotes an 2 Wochentagen, auf die fehlende Betreuung von Schulkindern innerhalb des „Nordviertels“ zu reagieren. Gerade in diesem

Wohngebiet verdichteten sich gesellschaftliche Problemlagen, welche sich auf die Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder/Jugendlichen nachteilig auswirkten. Dank zweckgebundener Spendengelder, sowie dem Angebot der Pfarrei St. Franz Sales zwei Gruppenräume zur Verfügung zu stellen, war es möglich nach den Osterferien die pädagogische Arbeit im „Nordviertel“ aufzunehmen. Dies war der Start der Spiel- und Lernstube NORD.

Im Laufe der Zeit wurde rasch deutlich, dass aufgrund der stetig wachsenden Anfragen seitens der Eltern, die vorhandenen Räumlichkeiten den Bedürfnissen der Kinder/Jugendlichen nicht mehr gerecht wurden. Die Fragen Was tun? Wo können neue Räumlichkeiten angemietet werden stellten sich immer wieder.

Im Herbst 2009 war für uns alle die Freude groß, als sich die Möglichkeit ergab, ein Reiheneinfamilienhaus in der Berliner Straße Nr. 109 anzumieten. In Herrn Dr. Schwierczena als Hauseigentümer fanden wir von Anfang an einen Menschen, der unserer Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen aufgeschlossen und interessiert gegenüber stand. Aber wie sollte unser Vorhaben finanziert werden? Auch hier stand unser Vorhaben unter einem guten Stern, in dem der SkF Jülich eine großzügige, zweckgebundene Spende erhielt. Die Spiel- und Lernstube NORD wurde am 19.03.2010 eingeweiht und offiziell eröffnet.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass in den verschiedenen Einrichtungen des SkF Jülichs bzw. in den außerschulischen Betreuungsangeboten aktuell 306 Kinder/Jugendliche im schulpflichtigen Alter, d.h. vom 6. bis 17. Lebensjahr täglich betreut werden. Diese Zahl bestärkt nicht nur die Notwendigkeit unserer pädagogischen Arbeit, sondern bedeutet gleichzeitig Verpflichtung, die unterschiedlichen Betreuungsangebote auch zukünftig sicherzustellen.

Spendenkonto:

Sparkasse Düren

IBAN: DE95 3955 0110 0000 0566 97

BIC: SDUEDE33XXX

(Konto: 56697 BLZ 395 501 10)

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Stiftsherrenstraße 7, 52428 Jülich
Telefon: 0 24 61 /5 04 53, Telefax: 0 24 61 / 34 26 58

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